28.06.2020 in Aktuelles
Am 7. Juni 2020 verstarb Grita Lübeck, ein politisches Urgestein des SPD-Ortsvereins Holstentor Süd. Grita Lübeck wurde am 15.05.1926 geboren. Sie gehörte der SPD seit 1957 an und war ihr Leben lang in den unterschiedlichsten Bereichen gesellschaftlich aktiv. Beruflich war sie als Angestellte beim Deutschen Gewerkschaftsbund tätig.
Im Alter von 68 Jahren wurde Grita Lübeck für die SPD in die Lübecker Bürgerschaft gewählt. Dort trat sie vor allem für die Interessen der älteren Generation ein. Grita Lübeck war mehr als 9 Jahre Mitglied der Bürgerschaft. Weitere 5 Jahre vertrat sie als bürgerliches Mitglied die Interessen der Lübecker Senioren und Seniorinnen in den Ausschüssen. Als ordentliches Ausschussmitglied wirkte sie von 1994 bis 1996 im Ausschuss für Kultur und Denkmalpflege und von 1994 bis 2008 im Ausschuss für Soziales sowie im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen mit.
Sie war der lebende Beweis dafür, dass ältere Menschen noch aktiv und engagiert am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Ende der achtziger Jahre war sie Vorsitzende des Sportvereins ESV Hansa. Als Mitbegründerin der Arbeitsgemeinschaft „60 plus“, dem Zusammenschluss der älteren Sozialdemokraten in Lübeck, war sie auch deren Ehrenvorsitzende.
Bis ins hohe Alter hatte Grita Lübeck einen kritischen Blick auf das politische Geschehen. Insbesondere das politische Desinteresse vieler jungen Frauen sah sie kritisch. Ihr Lebensmotto beschrieb Grita Lübeck anlässlich der Ehrung für 60 Jahre SPD-Mitgliedschaft beim Willy-Brandt-Forum 11.12.2017 mit den Worten:
„Wer die Welt mitgestalten will, muss sich politisch engagieren. Wer das nicht tut, lässt die Welt nur an sich vorbeischleifen.“
Grita Lübecks Lebensweg vollendete sich am 7. Juni 2020. Der SPD-Ortsverein Holstentor Süd wird Grita Lübeck als streitbare und aktive Genossin in guter Erinnerung behalten.
12.05.2020 in Pressemitteilungen
„Die SPD Holstentor Süd setzt sich seit Jahren für die Sanierung und den Erhalt des
Stadtteilhauses Hansering ein. Deshalb sind wir sehr erfreut darüber, dass die
Maßnahmen des Projekts „Großeltern im Quartier“ im Stadtteilhaus Hansering durch das
dortige Nachbarschaftsbüro fortgeführt werden.“ sagt Kerstin Metzner, Vorsitzende des
SPD-Ortsvereins Holstentor Süd.
Metzner weiter: „Ich möchte mich bei der bisherigen Projektleiterin Tina Kobold für ihre
engagierte Arbeit im Stadtteil St. Lorenz Süd bedanken. Sie hat eine gute Nachbarschaft
von Jung und Alt sowie von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund
gefördert, der Vereinsamung von Menschen entgegen gewirkt und die soziale
Gemeinschaft gestärkt. Deshalb ist es sehr wichtig, dass diese Angebote erhalten bleiben
und auch das Stadtteilhaus Hansering am jetzigen Standort eine Zukunft hat! Dafür
müssen wir uns gemeinsam stark machen - Politik, Hansestadt Lübeck und die Menschen
vor Ort!“
Das örtliche SPD-Bürgerschaftsmitglied Ulrich Pluschkell ergänzt: „Ich bin froh darüber,
dass die Hansestadt Lübeck die Einzelmaßnahmen des auslaufenden Projekts
„Großeltern im Quartier“ übernehmen will. Dies macht jedoch eine personelle Verstärkung
des Nachbarschaftsbüros erforderlich. Zudem ist damit die Zukunft des Stadtteilhauses
noch nicht geklärt! Viele Senior:innen möchten die Angebote im Stadtteilhaus auch
weiterhin am Standort Hansering nutzen. Deshalb muss das Stadtteilhaus Hansering auch
weiterhin als Treffpunkt für alle Menschen aus dem Stadtteil St. Lorenz Süd erhalten
bleiben! Dabei geht es vor allem um eine kluge und vielfältige Nutzung des Gebäudes -
insbesondere durch Senior:innen, Kinder aus der Dorne62, Vereine und Projekte aus dem
Stadtteil.“
24.09.2019 in Pressemitteilungen
„Die SPD Holstentor Süd setzt sich für die Sanierung und den Erhalt des Stadtteilhauses Hansering ein. Wir haben hierfür schon beim Stadtteilfest im Lunapark viele Unterschriften gesammelt und unterstützen die Bürgerinitiative für den Erhalt des Stadtteilhauses auch weiterhin!“ sagt Sophie Bachmann, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Holstentor Süd.
SPD-Bürgerschaftsmitglied Ulrich Pluschkell hat bereits den Beistand seiner Fraktion und hofft nun auf weitere politische Unterstützung. Der Dringlichkeitsantrag, der am Donners-tag in der Bürgerschaft beraten werden soll, lautet: „Der Bürgermeister wird aufgefordert, dafür zu sorgen, dass das Stadtteilhaus Hansering unverzüglich saniert wird und gewähr-leistet wird, dass das Stadtteilhaus künftig wieder für alle sozialen, kulturellen und nach-barschaftlichen Aktivitäten im Stadtteil St. Lorenz Süd zur Verfügung steht. Zudem ist dem Bauausschuss und Wirtschaftsausschuss zu berichten über die geplante Instandsetzung des Stadtteilhauses, die damit verbundenen Kosten und deren Übernahme sowie die künftige Nutzung der Räumlichkeiten. Darüber hinaus wird der Bürgermeister gebeten, dafür zu sorgen, dass bei Bedarf für die im Stadtteilhaus stattfindenden Aktivitäten rechtzeitig und ortsnah geeignete Ausweichquartiere bereitgestellt werden.“
Sophie Bachmann erinnert: „Das Stadtteilhaus wurde aus Mitteln des Projekts „Soziale Stadt“ erweitert und modernisiert. Durch die umfassende Sanierung des Gebäudes wurde ein Zentrum für verschiedene Nutzungen durch die Stadtteilbewohner*innen geschaffen. Dieses scheint gefährdet durch offenbar schon seit längerer Zeit bekannte Baumängel. Dieser Umstand beunruhigt viele Menschen im Stadtteil, für die das Stadtteilhaus eine wichtige Anlaufstelle ist, um soziale Kontakte zu pflegen, Hilfe bei der Bewältigung ihres Lebensalltags zu erhalten und an kulturellen Aktivitäten Teil zu haben. Hilfe tut not!“
01.06.2019 in Aktuelles
„Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung des Rahmenplans Innenstadt mit Mobilitätskonzept sind für die SPD der Rote Faden für die Zukunft der Lübecker Altstadt. Die Ergebnisse sind sachgerecht und zukunftsweisend," sagt der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion Peter Petereit. Ulrich Pluschkell, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, ergänzt: „Mit dem Rahmenplan Innenstadt wird die gute Erreichbarkeit des Lübecker Zentrums für alle Verkehrsteilnehmer gesichert und zugleich die Aufenthaltsqualität deutlich erhöht. Dadurch wird die Nutzung der Altstadt vielfältiger, die Wirtschaftskraft gestärkt und der Lebensraum verbessert. Deshalb wollen wir: 1. die Erreichbarkeit der Altstadt im Interesse einer ökologischen Verkehrswende verbessern, z.B. durch den Bau der Stadtgrabenbrücke und die Beibehaltung des Busverkehrs in der Königstraße. 2. den motorisierten Individualverkehr als Durchgangsverkehr aus der historischen Altstadt heraushalten, Parkplätze neu organisieren und den Parksuchverkehr drastisch reduzieren. 3. die öffentlichen Wege und Plätze fußgängerfreundlich und barrierefrei gestalten. 4. durch einen Theaterplatz in der Beckergrube, den Umbau der Krähenstraße und die weitere Umgestaltung Untertrave neue attraktive Lebensräume schaffen. „Nach den tollen Visionen müssen jetzt konkrete Taten folgen. Die SPD-Fraktion steht zu den Ergebnissen von LÜBECK überMORGEN und wird deren Umsetzung unterstützen", so Petereit abschließend.
04.04.2019 in Statements
Am 13.3. haben wir einen neuen Vorstand gewählt. Gleichzeitig haben wir einige treue SPD-Mitglieder aus ihren langjährigen Vorstandsämtern verabschiedet.
Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei Jean-Paul Köpsell (Foto links oben), langjähriges Mitglied im Vorstand, davon über 20 Jahre als Stellvertretender Vorsitzender, außerdem engagierter Gewerkschafter.
Wir bedanken uns herzlich bei Horst Nörenberg (Foto rechts oben), ab 1987 war er 11 Jahre lang unser Vorsitzender und stand uns danach 20 (!) Jahre als Kassenrevisor zur Verfügung. Danke, Genosse!
Dann sagen wir Dir, lieber Dirk Rewohl (Foto links unten) DANKE für die letzten sechs Jahre, in denen Du unser Ortsvereinsvorsitzender warst und uns durch Höhen und Tiefen geführt hast!
Und last but not least ein kräftiges und herzliches DANKE an Renate Gröpel (Foto rechts unten), ehemaliges Mitglied der Bürgerschaft, des Landtages sowie ehemalige Liegenschaftssenatorin. Sie gehörte seit 1977 dem Vorstand an, davon viele Jahre Stellvertretende Vorsitzende und 42 Jahre Kassenverantwortliche.
DANKE liebe Genossinnen und Genossen für die geleistete Arbeit.
Wir hoffen, dass ihr dem Ortsverein Holstentor Süd weiterhin treu und verbunden bleibt und freuen uns auf die Zukunft mit Euch!

Philip Brozio