20.12.2020 in Aktuelles

Der SPD-Ortsverein Holstentor Süd trauert um seinen Genossen Udo Lembcke

 

Unser Genosse Udo Lembcke ist am 3. Dezember verstorben. Udo Lembcke sollte in diesem Jahr für 50 Jahre SPD-Mitgliedschaft geehrt werden. An der Feier im Rahmen des Willy-Brandt-Forums konnte er schon nicht mehr teilnehmen, obwohl er solche geselligen Veranstaltungen sehr mochte.

Udo Lembcke wäre am 11. Dezember 80 Jahre alt geworden. Er war engagierter Gewerkschafter in der IG Metall, langjähriges Betriebsratsmitglied bei O&K und zuletzt Betriebsratsvorsitzender der Krupp Fördertechnik. In seiner Gewerkschaft war er auch noch nach Beendigung seines Berufslebens tätig, und zwar als Leiter des IGM-Chors, der das Liedgut der Arbeiterbewegung in lebendigem Bewusstsein hielt. 
Als überzeugter Gewerkschafter trat Udo am 01.10.1970 in die SPD ein und beteiligte sich dort schwerpunktmäßig in der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA). Auch in seinem SPD-Ortsverein Holstentor Süd brachte er sich aktiv ein. Udo Lembcke nahm dort regelmäßig an Mitglieder­versamm­lungen und Wahlkämpfen teil. Er gehörte einige Jahre dem Ortsvereinsvorstand an und wurde regel­mäßig als Delegierter zu SPD-Kreisparteitagen gewählt. Darüber hinaus hat er sich im Rentenalter in der SPD AG 60+ für die sozialen Belange älterer Menschen politisch engagiert.

Der SPD-Ortverein Holstentor Süd wird dem Genossen Udo Lembcke ein ehrendes Andenken bewahren.

06.12.2020 in Pressemitteilungen

Planung ehemaliger Güterbahnhof: SPD Holstentor Süd fordert mehr Grün!

 

Der SPD-Ortsverein Holstentor Süd sieht den geplanten Auslegungsbeschluss für die Bebauung des ehemaligen Güterbahnhofs kritisch und fordert Verbesserungen.

Ulrich Pluschkell, SPD-Mitglied im Bauausschuss der Lübecker Bürgerschaft: „Die zentral gelegene Industriebrache muss jetzt endlich einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden. Lübeck braucht die dort geplanten rund 300 Wohneinheiten - davon rund 80 Sozialwohnungen. Die geplante Umnutzung der alten Güterhallen ist eine interessante städtebauliche Idee, ebenso der autofreie Charakter von Teilen der neuen Siedlung. Mehr als ärgerlich ist aber die veränderte Planung für den Teilbereich nordöstlich der St.-Lorenz-Brücke. Die dort vorgesehene Grünanlage soll entfallen, das wilde Parken legalisiert werden. So geht das nicht!“

Kerstin Metzner, Vorsitzende der SPD Holstentor Süd, fordert: „Mehr öffentliches Grün ist notwendig für die Menschen in St. Lorenz Süd! Dieser Stadtteil hat von allen Lübecker Stadtteilen mit Abstand das wenigste öffentliche Grün. Angesichts des Klimanotstands eine städtebauliche Katastrophe! Deshalb sind Bauverwaltung und Investor gefordert, dieses Gebiet mit deutlich mehr Grün attraktiv zu gestalten. Wenn die Fläche zwischen Meierbrücke und Hermann-Lange-Straße jetzt nicht mehr als Grünfläche entwickelt werden soll, dann muss an anderer Stelle im Stadtteil St. Lorenz Süd dringend Ersatz geschaffen werden, z. B. durch die Begrünung von Straßen und Plätzen. Eine interessante Lösung sehen wir darin, das ohnehin abgängige Dach der alten Güterhalle als Gründach neu zu gestalten. Auf die Dächer der Neubauten gehören Grün- und Solaranlagen.“

29.10.2020 in Pressemitteilungen

Stadtteilhaus Hansering: Soziales Angebot gesichert. Stadtteilhaus erhalten!

 

„Die SPD Holstentor Süd setzt sich seit Jahren für die Sanierung und den Erhalt des
Stadtteilhauses Hansering ein. Deshalb sind wir sehr erfreut darüber, dass gravierende
Baumängel behoben wurden und die Maßnahmen des Projekts „Großeltern im Quartier“
im Stadtteilhaus Hansering durch das Nachbarschaftsbüro fortgeführt werden.“ sagt Kerstin Metzner, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Holstentor Süd.


Durch das Projekt wurde eine gute Nachbarschaft von Jung und Alt sowie von Menschen
mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund gefördert, der Vereinsamung von Menschen
entgegen gewirkt und die soziale Gemeinschaft gestärkt. Deshalb ist es sehr wichtig, dass
diese Angebote erhalten bleiben und auch das Stadtteilhaus Hansering am jetzigen Standort eine Zukunft hat! Dafür müssen wir uns gemeinsam stark machen - Politik, Hansestadt
Lübeck und die Menschen vor Ort!


SPD-Bürgerschaftsmitglied Ulrich Pluschkell ergänzt: „Ich bin froh darüber, dass die Hansestadt Lübeck die Einzelmaßnahmen des auslaufenden Projekts „Großeltern im Quartier“
übernommen hat. Dies macht jedoch eine personelle Verstärkung des Nachbarschaftsbüros erforderlich. Zudem ist damit die Zukunft des Stadtteilhauses noch nicht geklärt! Viele
ältere Menschen möchten die Angebote im Stadtteilhaus auch weiterhin am Standort Hansering nutzen. Deshalb muss das Stadtteilhaus Hansering auch weiterhin als Treffpunkt
für alle Menschen aus dem Stadtteil St. Lorenz Süd erhalten bleiben! Dabei geht es vor allem um eine kluge und vielfältige Nutzung des Gebäudes - insbesondere durch ältere Bürgerinnen und Bürger, Kinder aus der Dorne62, Vereine und Projekte aus dem Stadtteil.“

29.10.2020 in Pressemitteilungen

Wohngebiet Güterbahnhof - SPD Holstentor Süd fordert Nachbesserungen

 

Der SPD-Ortsverein Holstentor Süd begrüßt das von der Wohnkompanie Nord vorgestellte Konzept für die Bebauung des ehemaligen Güterbahnhofs, fordert aber Verbesserungen.


Ulrich Pluschkell, SPD-Mitglied im Bauausschuss der Lübecker Bürgerschaft: „Es ist sehr
wichtig, dass diese mitten in Lübeck liegende Industriebrache endlich für die Menschen
nutzbar gemacht wird. Die geplante vielfältige Nutzung des Geländes mit rund 300
Wohneinheiten - davon rund 80 Sozialwohnungen -, nicht störendem Gewerbe und öffentlichen Grünflächen ist sinnvoll. Die beabsichtigte Umnutzung der alten Lagerhallen ist eine
interessante städtebauliche Idee, der autofreie Charakter von Teilen der neuen Siedlung
ist zu begrüßen. Gut, dass die Höhe großer Baukörper gegenüber ersten Planungen reduziert wurde.“


Kerstin Metzner, Vorsitzende der SPD Holstentor Süd, ergänzt: „300 neue bezahlbare
Wohnungen sind wichtig für Lübeck, - aber mehr öffentliches Grün ist notwendig für die
Menschen in St. Lorenz Süd! Dieser Stadtteil hat von allen Lübecker Stadtteilen mit Abstand das wenigste öffentliche Grün. Angesichts des Klimanotstands eine städtebauliche
Katastrophe! Deshalb sind Bauverwaltung und Investor gefordert, dieses Gebiet mit deutlich mehr Grün attraktiv zu gestalten. Darum muss auch die dem ehemaligen Güterbahnhof vorgelagerte Fläche zwischen Meierbrücke und Hermann-Lange-Straße zugleich als
öffentliche Grünfläche entwickelt werden. Zudem sollte das Gebiet über möglichst viele
Wege für Fußgänger und Radfahrer mit dem Stadtteil gut vernetzt werden.“


Metzner und Pluschkell fordern Nachbesserungen: „Der Flächenverbrauch ist zu hoch, die
neuen Baukörper sind zu massiv. Hier muss abgespeckt werden zugunsten größerer
Grünflächen zur Naherholung. Zudem vermissen wir ein klares Bekenntnis zu einer ökologischen Bauweise mit Dach- und Fassadenbegrünung sowie klimaneutraler Energieversorgung.“

04.10.2020 in Aktuelles

Verabschiedung von Jean-Paul Köpsell aus dem Berufsbildungs­ausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lübeck

 

SPD-Mitglieder sind in allen gesellschaftlichen Bereichen ehrenamtlich tätig. Sie wirken mit in Politik und Rechtsleben, Bildung und Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Auch unser SPD-Ortsverein Holstentor hat aktive Genossinnen und Genossen in seinen Reihen, die sich in den verschiedenen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens zuverlässig einbringen.

Einer dieser Ehrenamtlichen ist Jean-Paul Köpsell. Er hat über 29 Jahre im Berufsbildungs­ausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lübeck, zu der über 2.700 Unternehmen gehören, mitgearbeitet. Dort war er für den Bereich Groß- und Einzelhandel zuständig. Das Gremium befasst sich mit wichtigen Fragen der beruflichen Bildung. Im Berufsbildungs­ausschuss werden zum Beispiel neue Berufsbilder beschlossen und die Prüfungsordnungen für die Ausbildung verabschiedet. Dem Ausschuss gehören je sechs Beauftragte der Unter­nehmen, der Arbeitnehmer:innen und Lehrkräfte an den Berufsschulen an, die auch im Schlichtungsausschuss der IHK tätig sind.

Durch sein langjähriges Engagement hat Jean-Paul Köpsell die Ausbildung in den Lübecker Unternehmen und den beruflichen Nachwuchs gleichermaßen gefördert. Dabei lag ihm das Wohl und die Zukunft der Auszubildenden besonders am Herzen. Am 16. September 2020 wurde er von IHK-Präses Friederike C. Kühn feierlich verabschiedet.

Auch wir danken ihm für seinen Einsatz dafür, dass junge Menschen in Lübecker Betrieben eine gute Ausbildung erfahren haben, die ihnen eine erfolgreiche berufliche Zukunft ermöglicht.

 

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