25.07.2021 in Pressemitteilungen

Gerechte Bustarife in ganz Lübeck!

 

Voraussichtlich ab Jahreswechsel 2021/22 soll für den Busverkehr in Lübeck die Preisstufe 2 gelten. Die Preissenkung hat die Lübecker Bürgerschaft im Frühjahr beschlossen und sie ist sozial gerecht. Der SPD-Ortsverein Holstentor Süd will bei den neuen Buspreisen auch Änderungen in der Preisstufe 1.

Die Ortsvereinsvorsitzende Kerstin Metzner erläutert das Problem: „Für Fahrten innerhalb der Randzonen, z. B. 6001 (Schlutup) oder 6007 (Travemünde), wird weiterhin die Preisstufe 1 angewendet. Diese Preisstufe 1 ist günstiger als die Preisstufe 2, gilt jedoch nicht für Fahrten in den einzelnen Stadtteilen innerhalb der Kernzone 6000, wie z.B. für
St. Lorenz, Buntekuh oder Dornbreite. Das ist ungerecht!“

Ulrich Pluschkell, Mitglied des Ortsvereins und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, nennt konkrete Beispiele: „Fährt man mit dem Bus von Brodten zum Hafenbahnhof Travemünde, ist dies eine Strecke von 4,5 km mit 7 Haltestellen für 1,90 EUR. Fährt man von der Lutherkirche über 7 Haltestellen zum Hauptbahnhof, ist dies eine Strecke von nur 1,8 km, kostet aber 2,70 EUR. Ähnliches gilt für Fahrten z. B. aus der Siedlung Dornbreite oder vom Burgfeld zum Hauptbahnhof. Der Vergleich macht deutlich, dass hier das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht ausgewogen ist! Deshalb hat die Lübecker Bürgerschaft eine Nachbesserung bis zum Fahrplanwechsel beauftragt.“

Kerstin Metzner fordert: „Wir wollen, dass Busfahrende in der Kernzone 6000 den Fahrgästen in den Randzonen gleichgestellt werden! Wir verlangen, dass die Bewohner:innen in den zentralen Stadtteilen künftig ebenfalls in der Preisstufe 1 fahren können und zwar auf ähnlich langen Strecken wie in den Randzonen. Dies hilft den Menschen, fördert die Benutzung von Bus und Bahn und ist ein guter Beitrag zum Klimaschutz!“

07.02.2021 in Bürgerschaftsfraktion

Für das Amt des Vize-Stadtpräsidenten wurde Ulrich Pluschkell einstimmig nominiert

 

„Ich finde es toll, dass mir dieses Vertrauen so eindeutig ausgesprochen wurde“, bemerkte das langjährige Mitglied der Lübecker SPD-Fraktion Ulrich Pluschkell. Die SPD-Fraktionsmitglieder nominierten ihn einstimmig als Kandidaten für das Amt des Vize-Stadtpräsidenten. „Wir sind froh, so ein kommunalpolitisches Pfund und so einen erfahrenen Politiker wie Ulli zu haben, den wir nun guten Gewissens und mit voller Überzeugung nominieren können“, betont Fraktionschef Peter Petereit.  „Wir haben in der Fraktion auch superqualifizierte Frauen für dieses Amt, aber als Ulli signalisierte, dass er Interesse hat, haben ihm alle Frauen den Vortritt gelassen. Das spricht für die gute Stimmung in der Fraktion“, erläutert Peter Petereit.

Für Ulrich Pluschkell  passe es einfach in diesem Jahr, weil er sein 40jähriges Jubiläum feiert, so der SPD-Fraktionschef. Seit  dem 1. April 1981 ist Ulrich Pluschkell nämlich nun für Lübeck ehrenamtlich im Einsatz. Damals fing alles als Mitglied im Stadtwerkeausschuss an – der Ausschuss änderte seine Struktur und seine Namen (über „Werksausschuss“ bis zum „Aufsichtsrat Stadtwerke Holding“ – in dem der Dienstälteste heute noch als energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion tätig ist.

Die SPD nominiert damit ihren erfahrensten Politiker, der auch vom Kooperationspartner CDU-Fraktion für das Amt des stellvertretenden Stadtpräsidenten mitgetragen wird. CDU-Fraktionschef Oliver Prieur sagte zur Nominierung Pluschkells: „Mit der Entscheidung können wir gut leben, und wir schätzen ihn auch als Person!“

Ulrich Pluschkell ist seit 1986 Mitglied der Bürgerschaft. Der 66jährige Vollblutpolitiker wird voraussichtlich von der Bürgerschaft in ihrer Sitzung Ende Februar gewählt.

01.02.2021 in Aktuelles

Einladung zum 4. politischen Stammtisch am 09.02.2021

 

Der SPD-Ortsverein Holstentor Süd lädt Dich ein zum

 

4. politischen Stammtisch

am Dienstag, 09.02.2021 von 19:00 bis ca. 20:30 Uhr

 

im Chat auf der Online-Plattform Webex.

Unser Thema ist diesmal:

Bio, Öko oder doch nur Greenwashing?

Ist tatsächlich alles umweltfreundlich, was uns als solches offeriert wird? Gibt uns ein Bio- oder Ökosiegel auf der Verpackung die Garantie, dass wir ein umweltfreundliches Produkt kaufen?

 

Wie sieht es eigentlich aus mit der Ökobilanz über den gesamten Produktionsprozess? Wie umweltfreundlich ist es, wenn wir Produkte mit Öko-Siegel online bestellen und diese um die halbe Welt fliegen lassen? Betreiben wir nicht allzu oft ein Greenwashing, um unser Gewissen zu beruhigen? - Lasst uns darüber diskutieren. 

 

Unser Gast ist diesmal Sandra Redmann, seit 2000 Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtags und langjährige umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

 

Wenn Du Interesse an einer politischen Diskussion hast, melde Dich gern unter Angabe Deiner E-Mailadresse bei spd.holstentor-sued@posteo.de oder auf Facebook an. Angemeldete Teilnehmer:innen erhalten von uns bis zum 07.02.2021 per Mail die Zugangsdaten zu der Online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise.

10.01.2021 in Pressemitteilungen

Zum 76. Todestag von Julius Leber

 
Gedenken 76. Todestag Julius Leber

Der Kreisverband und die Bürgerschaftsfraktion der Lübecker SPD erinnern
gemeinsam mit dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold auch in diesem Jahr wieder an
den Widerstandskämpfer Julius Leber, der am 5. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee
hingerichtet wurde.
„Für uns ist die Erinnerung an Julius Leber ein Herzensanliegen und zugleich
Verpflichtung“, so die Vorsitzende des Kreisausschusses, Kerstin Metzner.
Leider ist es dieses Jahr aus Gründen des Infektionsschutzes nicht möglich, den Tag
verantwortungsvoll im traditionellen Rahmen zu begehen. Deshalb wird es zum
ersten Mal seit Jahren keine Gedenkveranstaltung am Ehrengrab geben.
Jan Schenkenberger vom Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold hält die Entscheidung für
„unvermeidlich“. „Angesichts der Querfront von Coronaleugnern, Impfskeptikern und
Rechtsextremen und der Versuche, Aufklärung und Widerstand gegen den
Nationalsozialismus zu vereinnahmen ist es umso wichtiger zu zeigen, wofür Julius
Leber und seine Gefährt:innen eingetreten sind: einen demokratischen Rechtsstaat,
so wie wir ihn heute haben. Der mag Fehler haben und nicht immer perfekt
funktionieren; aber er garantiert unsere Grundrechte - zum Beispiel den Schutz des
Lebens und das Recht, gehört zu werden – besser und verlässlicher als jedes
andere politische System. In einer wirklichen Diktatur hat man nicht das Recht, zu
demonstrieren. Man hat nicht das Recht, Alternativen vorzuschlagen oder zu
diskutieren. Tut man es, wird man eingesperrt, misshandelt und ermordet!“
„Deshalb finden wir es so wichtig, die Erinnerung wachzuhalten. Julius Leber hat für
diese Freiheiten gekämpft, als es nur noch wenige taten. Er wusste, dass dieser
Kampf sein Leben kosten wird und er war bereit, diesen Preis zu bezahlen. An ihn zu
erinnern ist das Mindeste, was wir heute tun können. Sich für unsere Gesellschaft
einzubringen und auch politisch zu engagieren ist für uns die logische Konsequenz“,
ergänzen der Kreisvorsitzende, Jörn Puhle, und der Fraktionsvorsitzende, Peter
Petereit, abschließend.
Jörn Puhle und Kerstin Metzner haben am 5. Januar für die SPD Lübeck einen Kranz
am Ehrengrab niedergelegt.

20.12.2020 in Aktuelles

Frohe Festtage

 

Was für ein Jahr 2020!

Es begann mit viel Elan. Zum Jahresbeginn bereiteten wir mehrere anspruchsvolle Anträge vor, die wir auf dem Kreisparteitag im Februar einbrachten. Dort wählten wir zudem einen neuen SPD-Kreisvorstand und die erste Kreisvorsitzenden-Doppelspitze. Und dann kam Corona!

Die direkten Kontakte zu den Menschen, das Wichtigste in unserer politischen Arbeit, fehlten plötzlich. Doch es boten sich neue Möglichkeiten der Kommunikation. Im Mai riefen wir unseren 1. politischen Online-Stammtisch ins Leben. Hier können sich jetzt sogar Interessierte einbringen, denen eine Teilnahme in Präsenz nicht möglich wäre. Auch wenn uns die Hygiene- und Abstandsregeln für die Mitgliederversammlungen einiges an Organisatorischem abverlangten, haben wir im Sommer eine neue OV-Vorsitzende und die Delegierten zur Wahlkreiskonferenz zur Bundestagswahl wählen können. Im September beteiligten wir uns an dem alternativen Stadtteilfest in St. Lorenz Süd und hatten dabei die Unterstützung einer jungen Band. Die Solidarität untereinander hat in diesen Monaten einen neuen Stellenwert erlangt.

Wir bedanken uns bei allen Wegbegleiter:innen für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit in diesem herausfordernden Jahr 2020! Auf Wiedersehen in 2021 und bleibt gesund!

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